Deutscher Werkzeugbau: Exporte nach China steigen rasant

- Wichtigster Exportmarkt für den Präzisionswerkzeugbau ist seit letztem Jahr China. Auch LMT hat sich im Reich der Mitte als Ansprechpartner für Präzisionswerkzeuge etabliert. Das Foto zeigt das LMT-Gebäude in Nanjing.
China umsatzstärkster Handelspartner
Genauso interessant ist ein Blick auf einige Details der VDMA-Statistiken. Zum Beispiel haben die Umsätze im Abnehmermarkt China massiv zugenommen. Das Land ist zum ersten Mal überhaupt zum wichtigsten Exportmarkt für den deutschen Präzisionswerkzeugbau aufgestiegen. Die Unternehmen erwirtschafteten hier rund 504 Millionen Euro Gesamtumsatz (in den USA als zweitwichtigster Markt waren es 502 Millionen Euro Umsatz) – eine Steigerung um 58 Prozent. Ein Jahr zuvor waren es nur 337 Millionen Euro Gesamtumsatz. Weitere wichtige Auslandsmärkte sind die Niederlande, Frankreich, Italien und Österreich.
Für 2012 erwarten die Verantwortlichen beim VDMA ein moderates, aber im Vergleich zum Vorjahr nachlassendes Wachstum von immerhin noch sieben Prozent. Die Gründe für die Entwicklung: Zum einen gingen auch die wichtigen Abnehmerbranchen vor einer nachlassenden Konjunktur aus, zum anderen seien die deutschen Unternehmer bereits bei den derzeitigen Umsätzen in hohem Maß ausgelastet, so der VDMA in seiner Pressemitteilung.
