Kurbelwellen: Nanosilver sorgt für geringere Rüstzeiten
Von der Vorbearbeitung über das Schruppen und Schlichten der Hublager bis hin zur Gewindebearbeitung – nahezu das ganze Spektrum der Werkzeuganwendungen kommt bei der Herstellung einer Kurbelwelle zum Einsatz. LMT-Allianzpartner Boehlerit bringt jetzt mit Nanosilver einen neuen Schneidstoff speziell für die Fräsbearbeitung der Kurbelwelle auf den Markt. Neue Substrate und die innovative Nanobeschichtung sorgen für extrem höhere Standzeiten: deutlich wirtschaftlichere Produktionsabläufe sind die Folge.
Die Kombination aus unterschiedlichen Faktoren macht den Erfolg der Nanosilver-Wendeplatten aus: Die Kurbelwellen-Spezialisten von Boehlerit haben eine dicke, nanostrukturierte silbrige Schicht auf drei neue Hartmetallsubstrate aufgebracht. Die neuen Substrate reduzieren die Tendenz zur Kammrissbildung deutlich. Gleichzeitig ist die dicke Beschichtung extrem hitzebeständig.
Standzeiten um bis zu 200 Prozent höher
Mit Nanosilver steigen die Standzeiten der Werkzeuge bei der Trockenbearbeitung von Stahlwerkstoffen um 40 bis 200 Prozent an. In der Folge werden die Werkzeuge seltener ausgetauscht und besonders teure Rüstzeiten bei der Bearbeitung der Kurbelwellen reduziert. Außerdem verbessert Nanosilver die Produktionssicherheit: Verschleißspuren an den Wendeplatten lassen sich auf der silbrigen Hartstoffschicht besser erkennen. Auf diese Weise erfolgt der Austausch des Werkzeugs rechtzeitig.
Boehlerit bietet unterschiedliche Nanosilver-Frässorten an: die zähe LCP35C, die universelle LCP30C und die besonders verschleißfeste LCP25C.

